Kurz & Knapp
OP-Dauer: | Ca. 1 ½ – 2 Stunden |
Narkose: | Vollnarkose |
Klinikaufenthalt: | Stationär mit 4 – 7 Übernachtungen |
Nachbehandlung: | Fadenentfernung nach ca. 14 Tagen, Tragen einer Kompressionsmiederhose für 4 – 6 Wochen |
Gesellschaftsfähig: | Nach ca. 2 – 3 Wochen |
Sport: | Nach ca. 2 Monaten |
Allgemeines
Nach größerem Gewichtsverlust, bei zunehmendem Elastizitätsverlust der Haut im Alter oder nach einer oder mehreren Schwangerschaften kommt es zur Erschlaffung von Haut und Unterhautfettgewebe am Bauch. Diese Falten-, bzw. Fettpolsterbildung wird häufig als störend empfunden.
Die Operation
Bei einer Bauchdeckenstraffung (Abdominoplastik) wird überschüssiges Haut- und Unterhautfettgewebe am Bauch entfernt. Die Narbe verläuft dabei quer an der unteren Bauchwand in der sog. Bikinizone parallel zur Schamhaargrenze und ist somit unter normalen Umständen beim Tragen von Bademode nicht sichtbar.
Die Haut wird bis zum Rippenbogen abgehoben und dann gestrafft, dabei der Nabel neu positioniert. Sind die beiden längs verlaufenden, vorderen geraden Bauchwandmuskeln auseinander gewichen (Rectusdiastase), so werden diese angenähert, um die normale Bauchwandkontur wiederherzustellen.
In einigen Fällen, v.a. bei kleineren Fettdepots im Bereich der Hüften kann es von Vorteil sein, die Bauchdeckenstraffung mit einer Fettabsaugung zu kombinieren.
Weitere Informationen in unserer Broschüre Körperstraffungsoperationen